Samstag 20.05.2017 Sensenworkshop zum Tag der StadtNatur

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Hiermit möchten wir Euch herzlich zum nächsten Sensenworkshop einladen:

Samstag, den 20.05.2017, 9:00 – 13:00Uhr, Wiese am Zelleschen Weg 41

Von den historischen Ursprüngen dieses Handwerkes zu den heutigen Sensen zeigt Lars Lange – Landschaftsarchitekt aus Coswig – wie man mit unterschiedlichem Werkzeug und entsprechender Technik eine rasiermesserscharfe Sense vorbereitet.

Wer hat, bringt seine eigene Sense oder zumindest das Blatt zum Schärfen mit.

Für den Teil der Wiesenmahd hat Lars ein paar Übungssensen dabei.

Ihr braucht sonst nur festes Schuhwerke und – wer hat – ein paar Ohrstöpsel bzw. Gehörschutz für das Hämmern beim Dengeln.

Wir freuen uns auf Euch! Ihr könnt Euch gerne unter kontakt@bienesuchtbluete.de anmelden.

Der Kurs ist kostenfrei. Über Spenden freuen wir uns natürlich.

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bienesuchtbluete.de
schmetterlingswiesen.de

Die Haus-Feldwespe (Feldwespen/ Polistinae)

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Steckbrief

Auffallend durch ihre langen, im Flug herabhängenden Beine

  • Königin: 13-18mm
  • Arbeiterin: 12-16mm
  • Männchen: 13-17mm

Feldwespen sind zierlich gebaute, eher dünne, lange Vertreter der Wespen. Auffallend durch ihre  langen, orangefarbenen, im Flug herabhängenden Beine sind sie gut zu unterscheiden.

Ihre Nester bauen sie, je nach Art teils sehr versteckt unter Dachziegel und Weiterlesen

1. April PflanzAktion: Fit in den Frühling!

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Fit in den Frühling und gleich was für Biene und Schmetterling tun: Unsere nächste PflanzAktion am Zelleschen Weg.

Zeit/ Ort: 01.04.2017, 10:00-13:00 Uhr, Wiese, Zellescher Weg 41/42


Pflanzaktion auf einer Rasenfläche am Zelleschen Weg, um bienen- und schmetterlingsfreundliche Wildstauden zu etablieren. Durch das reichere Blüten- und Nistangebot sollen sich verdrängte Arten wieder im Stadtbereich ansiedeln. Zur diesmaligen 4. Pflanzung dieser Art gönnen wir uns eine Bodenfräse – Lust auf eine Probefahrt mit uns? Dann packt die Arbeitshandschuhe ein und unterstützt den Wiesenspaß!

Referentin: Kerstin Walther (Landschaftsarchitektin)

Gesucht: rote Hosen auf Sachsens Wiesen! Die Knautien-Sandbiene ist Wildbiene des Jahres 2017

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Wenn Ihr sie entdecken wollt, haltet Ausschau an der Witwenblume (bei uns in erster Linie die Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis)).

Die Knautien-SandbieneAndrena hattorfiana – ist 13 bis 16 mm lang und lässt sich gut anhand der „roten Hosen“ erkennen: die purpurroten Pollenkörner der Knautie, die die Biene in den Sammeltaschen aus langen Haaren an den Hinterbeinen transportiert. Während manche der Weibchen einen rot gefärbten Hinterleib haben, zeigen die deutlich schlankeren Männchen durchweg eine dunkle Färbung.

Als Nahrungsspezialistin – das heißt, die Tiere sind auf die Pollen der Witwenblume als Futter für den Nachwuchs angewiesen – ist sie besonders von den sich rapide verschlechternden Bedingungen für Wildbienen betroffen.

Das Kuratorium „Wildbiene des Jahres“ möchte anhand von Andrena hattorfiana darauf hinweisen. Der fortschreitende Umbruch der Wiesen in Ackerland, sowie die starke Düngung und häufige Mahd der noch verbliebenen Wiesen verschlechtert die Lebensbedingungen für Insekten, die auf ganz bestimmte Wildkräuter angewiesen sind erheblich. „Mit der Knautien-Sandbiene haben wir eine Wildbiene ausgewählt, die als gut erkenntliche Botschafterin dafür wirbt, unsere Landschaften bienenfreundlicher zu machen“, so Martin Klatt vom Kuratorium „Wildbiene des Jahres“.

Auch das Vorkommen der Knautien-Sandbiene hat in den letzten Jahren rapide abgenommen. Helft mit, das Vorkommen der Knautien-Sandbiene zu dokumentieren. Dafür besteht sowohl bei „Insekten Sachsen“ als auch beim Wildbienen-Kataster die Möglichkeit.

Wer mehr über die spannende Lebensweise von Andrena hattorfiana erfahren möchte, zum Beispiel wieso die Bedornte Wespenbiene oder die Krabbenspinne ihr gefährlich werden können, wie sie ihre Nester im Sand anlegt und mit wem sie verwechselt werden kann, findet Details zum Beispiel in einem Faltblatt vom Wildbienen-Kataster.

Und für die Blumenfans noch ein paar Details zur Wiesen-Witwenblume: Sie blüht purpurn, rot oder lila von Juli bis in den Spätherbst und ist eine sommergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 80 Zentimetern erreicht. Zu finden ist sie überall in Mitteleuropa auf nährstoffreichen Wiesen, an Wegrändern, auf Halbtrockenrasen oder extensiv bewirtschafteten Äckern. Da sie bis zum ersten Frost zu blühen scheint, ist sie eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten, gerade in der blütenarmen Zeit des Spätherbstes.

Claudia Sperling

Winter-Update von den Bienen auf der CentrumsGalerie

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Kuscheln gegen die Kälte

Honig-Bienen halten zwar keinen Winterschlaf, aber geraten bei kalten Temperaturen in eine Art Kältestarre. Während das Volk auf der Centrum Galerie im letzten Sommer ca. 50.000 Bienen zählte ist es in diesem Winter ca. 10.000 Bienen stark. Daher wird vom Imker die Beute verkleinert. Innerhalb der Beute versammeln sich die Bienen in einer Weiterlesen

LAGIL – „Was nicht passt, wird passend gemacht!“

Seit Gründung der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Imkerei und Landwirtschaft (LAGIL) steht deren Arbeit unter der skeptischen Beobachtung von Imkern und Umweltverbänden. Die Vermutung, bei der LAGIL handele es sich um das neueste Feigenblatt der industriellen Landwirtschaft scheint sich tatsächlich immer mehr zu bestätigen.

Beim diesjährigen sächsischen Bauern- und Imkertag, verkündete der Vertreter der LAGIL, Steffen Reuter, öffentlich die geplante Überarbeitung des schwer erkämpften Fragebogens für die Verleihung der LAGIL-Hoftafel für „engagierten Bienenschutz“. Und das nicht etwa aufgrund der Kritik von Bienenschützern, der Fragenkatalog sei zu seicht. Im Gegenteil. Wie sich gezeigt habe, sei es für konventionelle Obstbaubetriebe nicht möglich, die Bewertungskriterien für die Hoftafel zu erfüllen. Herr Reuter versprach daher, die Kriterien entsprechend anzupassen. Mit anderen Worten, wenn diese Höfe nicht bienenfreundlich wirtschaften, muss eben der Begriff der Bienenfreundlichkeit neu definiert werden …

Bedenklich ist es auch, wenn die bloße Existenz der LAGIL bereits als positives Zeichen gewertet wird, so wie kürzlich im Landtag geschehen, wo ein Grünen-Antrag zum besseren Wildbienenschutz unter anderem mit dem Verweis auf die LAGIL abgelehnt wurde. Und dass, obwohl der Wildbienenschutz gar keine der erklärten Aufgaben der LAGIL ist. [Autor: Mandy Fritzsche]

3. PflanzAktion am Zelleschen Weg ist erfolgt

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Am Samstag war es mal wieder soweit: Ärmel hochgekrempelt und zum Spaten gepackt! In einer 4-stündigen Aktion im Rahmen des Umundu-Festivals haben wir eine weitere Initialpflanzung vorgenommen: Boden getauscht, Stauden gesetzt und Blühmischung gestreut.

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