1. April PflanzAktion: Fit in den Frühling!

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Fit in den Frühling und gleich was für Biene und Schmetterling tun: Unsere nächste PflanzAktion am Zelleschen Weg.

Zeit/ Ort: 01.04.2017, 10:00-13:00 Uhr, Wiese, Zellescher Weg 41/42


Pflanzaktion auf einer Rasenfläche am Zelleschen Weg, um bienen- und schmetterlingsfreundliche Wildstauden zu etablieren. Durch das reichere Blüten- und Nistangebot sollen sich verdrängte Arten wieder im Stadtbereich ansiedeln. Zur diesmaligen 4. Pflanzung dieser Art gönnen wir uns eine Bodenfräse – Lust auf eine Probefahrt mit uns? Dann packt die Arbeitshandschuhe ein und unterstützt den Wiesenspaß!

Referentin: Kerstin Walther (Landschaftsarchitektin)

Gesucht: rote Hosen auf Sachsens Wiesen! Die Knautien-Sandbiene ist Wildbiene des Jahres 2017

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Wenn Ihr sie entdecken wollt, haltet Ausschau an der Witwenblume (bei uns in erster Linie die Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis)).

Die Knautien-SandbieneAndrena hattorfiana – ist 13 bis 16 mm lang und lässt sich gut anhand der „roten Hosen“ erkennen: die purpurroten Pollenkörner der Knautie, die die Biene in den Sammeltaschen aus langen Haaren an den Hinterbeinen transportiert. Während manche der Weibchen einen rot gefärbten Hinterleib haben, zeigen die deutlich schlankeren Männchen durchweg eine dunkle Färbung.

Als Nahrungsspezialistin – das heißt, die Tiere sind auf die Pollen der Witwenblume als Futter für den Nachwuchs angewiesen – ist sie besonders von den sich rapide verschlechternden Bedingungen für Wildbienen betroffen.

Das Kuratorium „Wildbiene des Jahres“ möchte anhand von Andrena hattorfiana darauf hinweisen. Der fortschreitende Umbruch der Wiesen in Ackerland, sowie die starke Düngung und häufige Mahd der noch verbliebenen Wiesen verschlechtert die Lebensbedingungen für Insekten, die auf ganz bestimmte Wildkräuter angewiesen sind erheblich. „Mit der Knautien-Sandbiene haben wir eine Wildbiene ausgewählt, die als gut erkenntliche Botschafterin dafür wirbt, unsere Landschaften bienenfreundlicher zu machen“, so Martin Klatt vom Kuratorium „Wildbiene des Jahres“.

Auch das Vorkommen der Knautien-Sandbiene hat in den letzten Jahren rapide abgenommen. Helft mit, das Vorkommen der Knautien-Sandbiene zu dokumentieren. Dafür besteht sowohl bei „Insekten Sachsen“ als auch beim Wildbienen-Kataster die Möglichkeit.

Wer mehr über die spannende Lebensweise von Andrena hattorfiana erfahren möchte, zum Beispiel wieso die Bedornte Wespenbiene oder die Krabbenspinne ihr gefährlich werden können, wie sie ihre Nester im Sand anlegt und mit wem sie verwechselt werden kann, findet Details zum Beispiel in einem Faltblatt vom Wildbienen-Kataster.

Und für die Blumenfans noch ein paar Details zur Wiesen-Witwenblume: Sie blüht purpurn, rot oder lila von Juli bis in den Spätherbst und ist eine sommergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 80 Zentimetern erreicht. Zu finden ist sie überall in Mitteleuropa auf nährstoffreichen Wiesen, an Wegrändern, auf Halbtrockenrasen oder extensiv bewirtschafteten Äckern. Da sie bis zum ersten Frost zu blühen scheint, ist sie eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten, gerade in der blütenarmen Zeit des Spätherbstes.

Claudia Sperling

LAGIL – „Was nicht passt, wird passend gemacht!“

Seit Gründung der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Imkerei und Landwirtschaft (LAGIL) steht deren Arbeit unter der skeptischen Beobachtung von Imkern und Umweltverbänden. Die Vermutung, bei der LAGIL handele es sich um das neueste Feigenblatt der industriellen Landwirtschaft scheint sich tatsächlich immer mehr zu bestätigen.

Beim diesjährigen sächsischen Bauern- und Imkertag, verkündete der Vertreter der LAGIL, Steffen Reuter, öffentlich die geplante Überarbeitung des schwer erkämpften Fragebogens für die Verleihung der LAGIL-Hoftafel für „engagierten Bienenschutz“. Und das nicht etwa aufgrund der Kritik von Bienenschützern, der Fragenkatalog sei zu seicht. Im Gegenteil. Wie sich gezeigt habe, sei es für konventionelle Obstbaubetriebe nicht möglich, die Bewertungskriterien für die Hoftafel zu erfüllen. Herr Reuter versprach daher, die Kriterien entsprechend anzupassen. Mit anderen Worten, wenn diese Höfe nicht bienenfreundlich wirtschaften, muss eben der Begriff der Bienenfreundlichkeit neu definiert werden …

Bedenklich ist es auch, wenn die bloße Existenz der LAGIL bereits als positives Zeichen gewertet wird, so wie kürzlich im Landtag geschehen, wo ein Grünen-Antrag zum besseren Wildbienenschutz unter anderem mit dem Verweis auf die LAGIL abgelehnt wurde. Und dass, obwohl der Wildbienenschutz gar keine der erklärten Aufgaben der LAGIL ist. [Autor: Mandy Fritzsche]

3. PflanzAktion am Zelleschen Weg ist erfolgt

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Am Samstag war es mal wieder soweit: Ärmel hochgekrempelt und zum Spaten gepackt! In einer 4-stündigen Aktion im Rahmen des Umundu-Festivals haben wir eine weitere Initialpflanzung vorgenommen: Boden getauscht, Stauden gesetzt und Blühmischung gestreut.

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Lustige Radtour zu den BsB-Bienenstandorten

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bsb_ausflugUnsere BsB-Radtour startete in der Neustadt am STESAD-Balkon. Dort zeigte uns Herr Walter freudestrahlend seine fleißigen Bienen und berichtete von der Kooperation mit der Freien Uni Berlin zum Bienen-Monitoring.

Weiter ging es zu den Räumlichkeiten der Centrum-Galerie. Dort stehen die wohl best-bewachtesten Bienen Dresdens: auf dem Dach. Hier hat Jungimker Rico dieses Jahr schon seine Ernte an die Center-Leitung verteilt.

Ein Highlight war der Museumsgarten am Deutschen Hygienemuseum: Hier gab es neben den Bienenbeuten nicht nur die Wildbienen-Nist-Skulptur von Thomas Mai zu sehen, sondern auch ganz offiziell den Museumshonig im Shop zu bewundern. Standortimker Alexander zeigt jeden Sommer einer Reihe von Kita-Gruppen das „Phänomen Honigbiene“ und überrascht die Kinder mit leckeren Verkostungen und lehrreichen Spielen.

Vincent zeigte uns dann am Gymnasium Bürgerwiese dann, was jugendliche Bildungsarbeit bedeutet: Er hat mit seiner Bienen-AG nicht nur die Bienenbeuten (Top Bar Hives) gebaut, sondern gleich noch bienenfreundliche Hochbeetbepflanzungen angeregt. Ein schönes Beispiel, wie im Zusammenspiel mit der Schule die wissbegierige Jugend an das Thema Bienen und Umweltschutz herangeführt werden können.

Zum Abschluß sauste die Gruppe durch den großen Garten zur WGJ nach Striesen. Hier steht im Innenhof die Bienenbeute von Jungimkerin Leila und Paul. Die WGJ setzt sich seit Jahren begeistert für die Bienen ein: Von Mieterinformationen, zu neu angelegten Blühflächen und Veranstaltungssponsoring.

Beschwingt durch die vielen Eindrücke klang der Abschluß bei Bier und Köstlichkeiten gemeinsam aus. Schön war es! Daher habt einen lieben Dank an alle Organisatoren und Mitfahrer.

11.9.: Sensenworkshop mit Lars Lange

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Hallo liebe Garten- und Bienenfreunde,

Der nächste Sensenworkshop findet am Sonntag, den 11.09., ab 8:00 uhr auf der Wiese am Zelleschen Weg 42 statt.

Diesmal liegt der Schwerpunkt beim Sensen selbst: effiziente und rückenschonende Bewegungsabläufe.

Wer hat, bringt seine Sense mit, denn es wird auch gedengelt werden. Für Einsteiger gibt es geschärfte Sensen vor Ort.

Die perfekte Chance mit tollem Kursleiter! Dipl.-Ing. Lars Lange ist Sensenmann mit Herz.

Sagt auch Freunden bescheid.


Viel Spaß,

Eure schmetterlingswiesen.de

mit Biene sucht Blüte


Voranmeldung gerne an: kontakt@bienesuchtbluete.de