Am vergangenen Samstag traf sich zum zweiten Mal die IG Dunkle Bienen Sachsen – in schöner Tradition an einem der Bienenstände von Bio-Imker Jan Gutzeit. Über 30 Interessierte aus nah und fern folgten der Einladung, die Eigenschaften der Dunklen Honigbiene (Apis mellifera mellifera) „in natura“ kennenzulernen und eventuelle Vorurteile auszuräumen.

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Den Vorwurf der Stechfreudigkeit zu widerlegen, gelang es Jan geschickt, indem er seinen kurzweiligen Vortrag zu den bisherigen Erfahrungen mit der Dunklen Biene direkt vor den fleißig umsummten Bienenstöcken hielt. Von Sammelfleiß und guten Überwinterungsergebnissen konnten wir uns dann später durch einen Blick ins Bienenvolk überzeugen. Fazit des diesjährigen Treffens war dann auch die Erkenntnis, dass die Antwort auf die Frage, ob man sich als Imker die ursprünglich in unserer Gegend heimische Biene halten sollte, schlicht lautet: „Warum nicht?“

Die nächsten Schritte der IG sollen die Bereitstellung Dunkler Königinnen und das Definieren von Zuchtzielen sein – neben den klassischen auch solche mit naturschutzlicher Relevanz, wie der Eignung für Naturwabenbau.

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