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Einst war das Sensen eine Kulturtechnik, wie das Benutzen von Messer und Gabel. Es wurde in der Familie weitergegeben. Heute gibt es dafür besondere Kurse für Interessierte. Einen dieser Kurse leitete unser erfahrener Sensenmann Lars am Samstag.

Während wir bei unserem ersten Sensenworkshop viel Zeit mit dem Dengeln der Sensen verbracht haben, so stand bei unserem zweiten Workshop ganz klar das Sensen im Vordergrund.

Es gab die Gelegenheit aus über einem Dutzend Sensen zu wählen und zu probieren, welche Sense am besten passt. So konnte jeder prüfen, ob die Größenempfehlung für ihn genau richtig ist. Eine gute Sense reicht mindestens bis zum Kehlkopf und maximal bis zur Nase.

Es kommt jedoch nicht allein auf die Größe, sondern auch auf die Technik an, wenn man nicht nach 5 Minuten mit Schmerzen in allen Körperteilen aufgeben möchte.

Richtige Haltung beim Sensen

Um ein gutes Gefühl für das Sensen zu bekommen, hieß es dann auch ab auf die Knie. Für alle Teilnehmer eine sehr lehrreiche Erfahrung, so dass man beim Sensen den einen oder anderen Kursteilnehmer noch auf den Knien durch die Wiese rutschen sehen konnte.

Gut gestärkt mit Suppe und lecker Tomatenbutterbrot ging es dann an den Rest der Wiese, so dass am Ende auch alle noch das Erfolgserlebnis, 500 m² Wiese gemeinschaftlich umgelegt zu haben, mit nach Hause nehmen konnten.

Suppenpause

Der nächste Sensenworkshop kommt sicherlich im Frühjahr 2016. Dann wird es wieder um das Dengeln gehen. Wenn Du auch Interesse hast, das Sensen zu erlernen, dann lass Dich gleich vormerken.