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WildbienennisthilfeDer BsB-Nisthilfen-Prototyp 2 ist da, und darf sich in der kommenden Wildbienensaison bewähren.

Einzelne Hartholzbrettchen, hier Eiche, werden übereinandergestapelt, zunächst untereinander durch versetzt angeordneten, nur eingesteckten Holzdübel gegen Verrutschen gesichert und dann mit langen Schlossschrauben reversibel miteinander verbunden.

Das obere Brettchen bleibt geschlossen und dient als Dach.

Das nächste Brettchen erhält eine große Ausparung in der Mitte, die der Lagerung von Bienenkokons dienen kann. Der entstehende Hohlraum erhält mit einer Bohrung von 8 mm Durchmesser einen Ausgang.

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Alle weiteren Brettchen erhalten genau an der Berührungsfläche zweier Brettchen mehrere Bohrungen mit 6-, 7- und 8-mm-Bohrern.

Die Bohrungen sollen nach möglichst jeweils zur Hälfte auf den angrenzenden Brettchen liegen. Zum Bohren bietet sich die Verwendung einer großen Ständerbohrmaschine an. Sollte man mit entsprechendem Werkzeug ausgestattet sein, könnte man die Öffnungen auch fräsen.

Die Tiefe der Bohrung soll mindestens das zehnfache des Durchmessers betragen (Also mindestens 60 mm Bohrtiefe bei einer Bohrung von 6 mm Durchmesser). Die entstandenen Hohlräume dürfen nur eine Öffnung haben. Solltet man versehentlich durchgebohrt haben, schließt man eine Öffnung z.B. mit Lehm.

Die Nisthilfe kann wie Vogelnistkasten aufgehängt werden, darf aber nicht schaukeln.

Im Spätsommer/ Herbst kann man die Nisthilfe auseinanderschrauben, die Bienenkokons vorsichtig entnehmen und die Rillen säubern. Anschließende wird das Ganze wieder zusammengesetzt. Die Kokons kommen in den großen Hohlraum unter dem Dach, um dort zu überwintern. Im nächsten Frührjahr schlüpfen die Jungbienen durch das dort vorgesehene Flugloch und bebrüten wieder die darunterliegenden, sauberen Hohlräume.

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