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Der Vortrag von Dr. Matthias Nuß (Entomologe vom NABU Sachsen) war äußerst spannend.

Es ist eine ganze Anzahl an Faktoren, die das Bienensterben begünstigen:

  • Varroamilbe
  • Viren
  • genmanipulierte (Mais-)Pollen
  • verarmtes Trachtangebot
  • Insektizide
  • CCD (Colony Collapse Disorder)
  • unangepaßte Bienenrassen

Am wohl beeindruckendsten waren die Erläuterungen zur Verträglichkeit der Neonikotinoide gegenüber Insekten als auch dem Menschen. „Neonics“ sind wasserlöslich und bauen sich im Erdreich gar nicht so schnell ab: 3,8 Jahre Halbwertszeit. Damit können über die Jahre auch für den Menschen gefährliche Dosen im Boden – respektive im Trinkwasser – entstehen.

Den Bienen reicht schon ein Guttationstropfen (Tau durch Wachstum), da sich dort Teile bspw. der Maisbeize konzentrieren. Das wirkt für die trinkende Biene tödlich.

Was für uns sehr aufschlußreich war, ist der Fakt, dass es heutzutage kaum noch Interessierte geben soll, die sich hobbymäßig mit der Beobachtung von Insekten auseinander setzen. Daher möchten wir hiermit das Projekt „Insekten Sachsen“ unterstützen. In unserer Gruppe hat jeder schon eine Lieblingswildbiene auserkoren, über die er zum Experten reifen will. Sodass wir Sichtungen melden können, im Umkehrschluß aber auch Einsicht in die Lebensweise und den Artenschutz dieser kleinen Lebewesen erhalten. Macht Ihr mit!?

Einladung Bienen Neonikotinoide

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